Erleben Sie die echte Dominikanische Republik

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Cabo Rojo Buggy Tour: Offroad-Abenteuer im Südwesten

Halbtägig, passend zum Kreuzfahrtplan

ab USD auf Anfrage.-

Wanderung und leichtes Canyoning zur Schlucht La Plaza

1 Tag

ab USD TBD.-

Die 10 häufigsten Fragen für Reisen in der Region

Barahona liegt im Südwesten der Dominikanischen Republik, rund 200 Kilometer von Santo Domingo entfernt, etwa drei Stunden Fahrt über eine gut ausgebaute Strasse. Der nächste internationale Flughafen ist Las Américas (SDQ) in Santo Domingo. Von Punta Cana aus sind es rund sechs Stunden, weshalb sich eine Kombination beider Regionen nur bei längeren Reisen lohnt. Barahona besitzt zwar einen eigenen Flughafen (María Montez), dieser wird aber nur sporadisch bedient. Wir organisieren den Transfer ab Santo Domingo auf Wunsch direkt.

Der Südwesten ist die letzte grosse Region des Landes ohne Massentourismus. Statt All-Inclusive-Resorts erwarten Sie kleine, familiengeführte Hotels und Eco-Lodges. Statt Palmenstränden mit Liegenreihen finden Sie Nebelwald auf 2’000 Metern, Kakteenlandschaften, Salzseen mit Krokodilen und eine Küste, an der oft niemand ausser Ihnen steht. Wer Animation, Nachtleben und Komfortgarantie sucht, ist im Osten besser aufgehoben. Wer Natur, Vogelwelt und echte Begegnungen sucht, findet hier das ursprünglichste Stück Hispaniola.

Von November bis April, dann ist es trocken, die Temperaturen liegen angenehm bei 26 bis 30 Grad und die Bergpisten in der Sierra de Bahoruco sind gut befahrbar. Der Südwesten ist ohnehin die trockenste Region des Landes, Regentage sind deutlich seltener als im Norden. Für Vogelbeobachtungen sind Januar bis April ideal, weil dann sowohl die endemischen Arten aktiv sind als auch nordamerikanische Zugvögel überwintern. Die Monate September und Oktober fallen in die Hurrikansaison.

Bahía de las Águilas, acht Kilometer unberührter weisser Sandstrand im Nationalpark Jaragua. Der Lago Enriquillo, rund 40 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen, mit amerikanischen Krokodilen, Nashornleguanen und Flamingos. Die Sierra de Bahoruco mit dem Aussichtspunkt Hoyo de Pelempito. Die Larimar-Minen bei Los Chupaderos, wo der weltweit einzige Fundort dieses blauen Halbedelsteins liegt. Dazu die Kaffeeregion um Polo mit dem berühmten Polo Magnético und die Wasserfälle San Rafael und Los Patos.

Hispaniola beherbergt über 30 endemische Vogelarten, mehr als jede andere Karibikinsel. Der Südwesten ist das mit Abstand beste Beobachtungsgebiet des Landes. Zu den gesuchtesten Arten zählen Hispaniolatrogon, Breitschnabel- und Schmalschnabeltodi, Weissflügel-Waldsänger, Hispaniola-Kreuzschnabel und der seltene Rotbrust-Kuckuck. Die wichtigsten Gebiete sind Zapotén und Aceitillar in der Sierra de Bahoruco, der Rabo-de-Gato-Trail bei Puerto Escondido, der Nebelwald von Cachote sowie die Laguna de Oviedo. Unsere Touren führt der bekannteste Vogelbeobachtungs-Guide des Landes.

Der Zugang erfolgt über den Ort Las Cuevas bei Cabo Rojo. Von dort bringt Sie ein Boot in rund 20 Minuten an den Strand, die schönste und einfachste Variante. Alternativ ist eine Anfahrt über eine holprige Naturpiste mit Geländewagen möglich. Der Strand liegt im Nationalpark Jaragua, es wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Vor Ort gibt es keine Infrastruktur: Wasser, Verpflegung, Sonnenschutz und Schatten müssen Sie mitbringen. Von Barahona aus dauert die Anfahrt etwa zweieinhalb Stunden.

Nicht alle und das überrascht viele Gäste. Die Küste zwischen Barahona und Paraíso besteht überwiegend aus Kiesel- und Steinstränden wie San Rafael oder Los Patos, oft mit natürlichen Süsswasserpools direkt hinter dem Strand, in denen Flusswasser ins Meer läuft. Sie sind landschaftlich spektakulär, aber Badeschuhe sind sinnvoll. Klassische weisse Sandstrände finden Sie weiter westlich: Bahía de las Águilas, Playa Cabo Rojo und die Buchten rund um Pedernales.

Die Hauptstrassen sind gut, doch viele Höhepunkte liegen an unbeschilderten Naturpisten, die je nach Wetter nur mit Geländewagen befahrbar sind, etwa die Aufstiege in die Sierra de Bahoruco. Dazu kommen fehlende Ortskenntnis, wenig Englisch ausserhalb der Hotels und Tankstellen, die weit auseinanderliegen. Nachtfahrten sollten Sie generell meiden. Für den Südwesten empfehlen wir klar Fahrzeug mit Fahrer oder eine geführte Tour. Sie sehen in der gleichen Zeit deutlich mehr und kommen an Orte, die Sie allein nicht finden würden.

Nehmen Sie ausreichend Bargeld in dominikanischen Pesos mit. Geldautomaten gibt es in Barahona und Pedernales, sie sind aber nicht immer gefüllt, und ausserhalb der Städte wird fast nur bar bezahlt. Mobilnetz und WLAN funktionieren in den Ortschaften ordentlich, in den Bergen und Nationalparks meist gar nicht. Die Unterkünfte sind kleine Hotels, Guesthouses und Eco-Lodges mit einfachem, sauberem Standard, herzlich geführt, aber kein Resort-Komfort. Stromausfälle kommen vor, die meisten Häuser haben einen Generator.

Der Kreuzfahrthafen Cabo Rojo liegt in der Provinz Pedernales und wurde im Januar 2024 eröffnet. Von dort gut an einem Tag erreichbar: Bahía de las Águilas mit Bootsfahrt, die Laguna de Oviedo mit Flamingos und Leguanen, der Aussichtspunkt Hoyo de Pelempito sowie eine kompakte Vogelbeobachtungstour in den Trockenwald. Die Stadt Barahona selbst liegt rund zweieinhalb Stunden entfernt und ist für einen Landgang zu weit. Wir stimmen jede Tagestour verbindlich auf Ihre Liegezeit ab und garantieren die pünktliche Rückkehr zum Schiff.